DNS-URL-Weiterleitung: Was funktioniert und was nicht
Veröffentlicht am 12. Mai 2026

Wenn Sie eine DNS-URL-Weiterleitung benötigen, ist das Erste, was klargestellt werden muss, einfach: DNS leitet Web-Traffic nicht um. DNS antwortet nur mit Einträgen wie A, AAAA oder CNAME. Die eigentliche Weiterleitung erfolgt auf einem Webserver, Reverse-Proxy oder durch eine Registrar-Funktion, die vor der Domain sitzt.
Hier laufen viele Konfigurationen leicht aus dem Ruder. Ein Domaininhaber setzt einen Eintrag und erwartet, dass example.com an www.example.com oder an einen neuen Website-Pfad weitergeleitet wird, aber nichts bewegt sich. DNS hat seine Aufgabe erfüllt. Es hat den Namen in eine IP übersetzt. Es hat dem Browser nicht gesagt, dass er woanders hingehen soll.
DNS-URL-Weiterleitung vs. DNS-Einträge
Wenn Sie Besucher von einer URL zu einer anderen senden möchten, benötigen Sie eine HTTP-Weiterleitung – in der Regel 301 für dauerhafte Umzüge oder 302 für vorübergehende. Diese Weiterleitung wird von einem Dienst zurückgegeben, der HTTP oder HTTPS sprechen kann. DNS kann dies nicht allein tun, weil es arbeitet, bevor der Browser die Webseite anfordert.
Einige Anbieter bezeichnen diese Funktion als Domain-Weiterleitung, was für gewisse Verwirrung sorgt. Unter der Haube betreiben sie keine magische DNS-Funktion. Sie betreiben einen Weiterleitungsdienst, der auf die Anfrage wartet und mit einer Weiterleitung antwortet.